Chupito: Rezept und Zutaten des beliebten Shots
Chupito lässt sich schneller zubereiten, als man seinen Namen aussprechen kann. Drei Zutaten, ein Shotglas und schon ist ein süß-säuerlicher Shot mit dem Aroma frischer Limette fertig, der auf jeder Party für Stimmung sorgt.
Die Basis besteht aus weißem Rum, Limettensaft und einer Cocktailkirsche. Hinter dieser einfachen Kombination stecken jedoch einige kleine Tricks, die darüber entscheiden, ob der Geschmack ausgewogen ist oder nur flach und sauer wirkt. Wir zeigen die genauen Mengen in Millilitern, die Zubereitung Schritt für Schritt, beliebte Varianten und wie Chupito serviert wird, damit er wie vom Barkeeper aussieht.
Was ist Chupito?
Chupito ist ein kleiner gemixter Shot, ein sogenannter Shooter, der in einem Zug getrunken wird. Er passt in ein Shotglas mit 40 bis 50 ml Volumen und sollte schnell getrunken werden, solange er gut gekühlt ist. Im Vergleich zu einem puren Shot schmeckt er frischer und brennt weniger im Hals, da der saure Limettensaft den Alkoholgeschmack mildert. Bei uns hat sich unter dem Namen Chupito vor allem die Club-Version aus weißem Rum, Limettensaft und Cocktailkirsche etabliert – genau diese Variante bereiten wir jetzt zu.
Zutaten für Chupito: Was man für einen Shot braucht

Tipp: Weißen Rum für Chupito können Sie direkt bei uns kaufen – Bacardi Carta Blanca. Weitere Sorten finden Sie in der Kategorie weißer Rum; frische Limetten und Cocktailkirschen ergänzen Sie zu Hause.
Das klassische Rezept besteht aus drei Zutaten und sonst nichts. Die Kombination aus Spirituose, saurem Saft und süßer Garnitur sorgt für den typischen süß-säuerlichen Geschmack, für den Chupito bekannt ist.
Für einen Shot benötigen Sie:
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30 ml weißen Rum – die Basis und der einzige Alkohol in der klassischen Version. Gut geeignet ist ein hochwertiger weißer Rum mit einem klaren Geschmacksprofil, zum Beispiel Bacardi Carta Blanca.
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10 ml frischen Limettensaft – direkt vor dem Mixen frisch ausgepresst. Limettensaft aus der Flasche schmeckt flach und oft leicht bitter, daher sollte man bei diesem Schritt nicht sparen.
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1 Cocktailkirsche – der süße Abschluss, der nach dem Shot gegessen wird.
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Eis – nur zum Kühlen im Shaker, nicht im Shotglas.
Rum und Limette stehen also im Verhältnis 3:1. Die Mischung selbst hat 40 ml, beim Shaken kommen durch geschmolzenes Eis ungefähr 10 ml Wasser hinzu, sodass der fertige Shot ein Glas mit 40 bis 50 ml Volumen füllt.
Wie viel Alkohol enthält ein solcher Shot? Das lässt sich einfach berechnen. In 30 ml Rum mit 40 % Alkohol befinden sich 12 ml reiner Alkohol, was in der 40-ml-Mischung aus Rum und Limette etwa 30 % des Volumens entspricht. Beim Shaken schmilzt jedoch Eis und fügt ungefähr ein Viertel des Volumens zusätzlich als Wasser hinzu, sodass die Stärke des fertigen Shots auf etwa 20 bis 25 % sinkt. Bei Rum mit 37,5 % Alkohol, dem gesetzlichen Mindestwert nach der EU-Verordnung 2019/787, liegt der Wert etwas niedriger. Der genaue Alkoholgehalt hängt daher vom verwendeten Rum und von der Dauer des Shakens ab.
Chupito Rezept Schritt für Schritt

Die Zubereitung dauert kaum eine Minute und gelingt auch ohne Erfahrung hinter der Bar. Gehen Sie folgendermaßen vor:
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Shotglas vorbereiten: Geben Sie eine Cocktailkirsche in ein Shotglas mit 40 bis 50 ml Volumen. Wenn sie am Boden liegt, nimmt sie den Geschmack des Drinks schön auf.
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Eis in den Shaker geben: Geben Sie drei Eiswürfel hinein, damit der Drink gründlich gekühlt wird.
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Rum und Limettensaft eingießen: Geben Sie 30 ml weißen Rum und 10 ml frisch gepressten Limettensaft in den Shaker.
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Kräftig shaken: Schließen Sie den Shaker und schütteln Sie ihn etwa zehn Sekunden kräftig, bis er außen durch die Kälte leicht beschlägt.
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Ins Glas abseihen: Gießen Sie den Drink durch ein Sieb auf die vorbereitete Kirsche, das Eis bleibt im Shaker. Trinken Sie den Shot in einem Zug und essen Sie die Kirsche direkt danach.
Das richtige Verhältnis und wie man den Geschmack anpasst
Das Grundverhältnis beträgt 30 ml Rum zu 10 ml Limettensaft, also 3:1. Der Rum dominiert den Shot, während die Limette Frische verleiht. Wenn Sie einen säuerlicheren Shot bevorzugen, können Sie etwas weniger Rum und mehr Limette verwenden, zum Beispiel 25 ml Rum und 15 ml Limettensaft. Manche mildern die Säure mit einem Tropfen Zuckersirup, zum Beispiel Monin Rohrzuckersirup. Dosieren Sie ihn jedoch sparsam: Chupito soll ein frischer Shot bleiben und kein sirupartiger Likör werden.
Der Geschmack hängt jedoch nicht nur vom Verhältnis ab. Verwenden Sie immer frische Limette statt Saft aus der Flasche, denn den Unterschied schmeckt man bereits beim ersten Schluck. Servieren Sie außerdem alles gut gekühlt, denn ein lauwarmer Shot verliert seine wichtigste Eigenschaft: die klare Frische.
Auch die Wahl des Rums spielt eine Rolle. Dunkler Rum bringt karamellige Noten und lässt den Shot süßer wirken, auch ohne zusätzlichen Zucker. Ein leichter weißer Rum dagegen lässt die Limette stärker hervortreten.
Beliebte Chupito-Varianten
Chupito ist nicht an ein einziges Rezept gebunden. Im Spanischen bezeichnet das Wort grundsätzlich jeden kleinen Shot, daher gibt es unter diesem Namen zahlreiche farbenfrohe Shooter. Die einfachste Variante besteht darin, die Spirituose auszutauschen, während Mengen und Zubereitung gleich bleiben:
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Vodka Chupito. Statt Rum 30 ml Wodka und 10 ml Limettensaft. Der Geschmack ist neutraler und weniger tropisch, die Limette tritt deutlicher hervor.
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Chupito mit dunklem Rum. Ebenfalls 30 ml, nur mit dunklem Rum. Der Shot ist voller und hat eine karamellige Note.
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Tequila Chupito mit Chili. Statt Rum 30 ml Tequila, 10 ml Limettensaft und eine Prise Chili. Eine schärfere Variante für alle, die pikante Aromen mögen.
Eine zweite Gruppe setzt auf Farbe und süßere Aromen. Cremige Shots wie Coco Loco mit Kokoslikör Malibu und Ananas oder Black Forest mit Kirschlikör und Sahne basieren auf Frucht- und Sahnelikören. Blue Velvet aus Wodka, Blue Curaçao und Limette fällt durch seine kräftige blaue Farbe auf. Wer die klassische Version zu sauer findet, kann eine italienische Variante ausprobieren, bei der Limette durch Birnensaft ersetzt wird und der Shot dadurch süßer und milder schmeckt.
Farbige und geschichtete Shots verwenden manchmal auch Grenadine, einen süßen Granatapfelsirup, der dem Shot eine kräftige rote Farbe und eine leicht süßliche Note verleiht. Im klassischen Chupito wird sie nicht verwendet, bei Party-Varianten eignet sie sich jedoch gut, wenn der Drink auf dem Tisch besonders auffallen soll.
Chupito richtig servieren
Chupito gehört in ein kleines Shotglas mit 40 bis 50 ml Volumen. Der fertige Shot – 30 ml Rum, 10 ml Limettensaft und Wasser aus geschmolzenem Eis – füllt das Glas fast bis zum Rand. Genau darum geht es: Der Shot wird in einem Zug getrunken, daher sollte das Glas voll und der Drink gut gekühlt sein.
Einige Regeln, damit Chupito so schmeckt, wie er soll:
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Alle Zutaten und das Glas sollten gut gekühlt sein, idealerweise direkt aus dem Kühlschrank.
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Die Limette immer frisch auspressen, nicht im Voraus.
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Den Shot in einem Zug trinken und anschließend sofort die Kirsche essen; der süße Abschluss gleicht die Säure aus.
Direkt nach dem Abseihen servieren. Sobald sich der Shot erwärmt, verliert er seine Frische und wirkt unnötig scharf. Wenn er wie vom Barkeeper aussehen soll, lassen Sie die Kirsche am Boden liegen und stecken Sie eine dünne Limettenscheibe an den Glasrand.
Chupito auf der Party: Tipps für Gastgeber

Wenn Sie mehrere Gäste erwarten, sollten Sie nicht jeden Shot einzeln mixen. Geben Sie mehrere Portionen gleichzeitig in einen größeren Shaker – jeweils 30 ml Rum und 10 ml Limettensaft pro Shot – und verteilen Sie sie anschließend auf vorbereitete Gläser mit Kirschen. So sparen Sie Zeit und stehen nicht den ganzen Abend an der Bar.
Auch die Temperatur sollte berücksichtigt werden. Stellen Sie die Gläser vorab in den Gefrierschrank oder auf ein Tablett mit Eis, damit sie auch später am Abend kalt bleiben, und pressen Sie die Limetten erst kurz vor dem Servieren aus. Bereits im Voraus ausgepresster Saft kann schnell bitter werden und Chupito verliert dadurch seine Frische.
Chupito lässt sich gut mit anderen Mixgetränken kombinieren. Bereiten Sie zwei oder drei Varianten vor und lassen Sie die Gäste wählen; weitere Inspiration für eine Sommerparty bietet unser Überblick über 10 trendige Cocktails für eine Sommerparty.
Denken Sie auch daran, dass Shots schnell getrunken werden und man leicht den Überblick verliert. In 30 ml Rum befinden sich ungefähr 12 ml reiner Alkohol, also rund 10 Gramm, was etwa einer Standard-Einheit entspricht. Wechseln Sie zwischen den Shots ruhig mit Wasser ab und lassen Sie sich Zeit.
Woher der Name Chupito stammt
Das Wort stammt aus dem Spanischen und bezeichnet kein bestimmtes Rezept, sondern eher die Art des Trinkens: ein kleines Glas und eine kleine Menge, die hineinpasst. Das Wörterbuch der Königlich Spanischen Akademie (Real Academia Española) beschreibt Chupito als einen kleinen Schluck Wein oder Spirituose. In spanischsprachigen Ländern bedeutet Chupito daher im Grunde das, was wir als Shot bezeichnen. In dortigen Bars wird er außerdem häufig kostenlos am Ende einer Mahlzeit als Aufmerksamkeit des Hauses serviert. Bei uns etablierte sich Chupito als Club-Shot aus Rum, Limette und Kirsche, und genau diese Variante wurde mit dem spanischen Namen verbunden. Woher der Begriff Cocktail selbst stammt, erklären wir im Artikel Warum Mixgetränke Cocktails genannt werden.
Häufige Fehler bei der Zubereitung von Chupito
Auch bei einem so einfachen Shot kann einiges schiefgehen. Der häufigste Fehler ist Limettensaft aus der Flasche: Konzentrat schmeckt flach und oft leicht bitter, während frisch gepresste Limette dem Shot die nötige Frische gibt. Ähnlich problematisch sind warme Zutaten. Rum und Glas direkt aus dem Regal ergeben einen lauwarmen Shot ohne Frische, daher sollten beide im Kühlschrank gekühlt und mit Eis gemixt werden.
Auch das Verhältnis kann problematisch sein. Zu viel Limette überdeckt den Rum und lässt nur Säure zurück, zu wenig Limette nimmt dem Drink die Frische. Halten Sie sich daher an 30 ml Rum zu 10 ml Saft und passen Sie den Geschmack anschließend an. Auch beim Shaken kann man Fehler machen: Ein kurzes, kräftiges Schütteln reicht völlig aus, denn wenn der Shaker zu lange geschüttelt wird, schmilzt zu viel Eis und der Shot wird unnötig verdünnt. Ein weiterer häufiger Fehler ist Eis im Shotglas. Dort gehört es nicht hinein, weil es schmilzt, den Drink verdünnt und ihn schwächer macht. Das Eis bleibt im Shaker, ins Glas kommt nur der klare, gekühlte Drink.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was bedeutet das Wort Chupito?
Chupito stammt aus dem Spanischen und bedeutet einen kleinen Schluck oder kleinen Shot. In spanischsprachigen Ländern bezeichnet das Wort jeden kleinen Shot, bei uns wird es jedoch vor allem mit einem Shot aus weißem Rum, Limettensaft und Cocktailkirsche verbunden.
Welcher Alkohol eignet sich für Chupito?
Die klassische Version basiert auf weißem Rum. Gut geeignet sind leichte Rums mit einem klaren Profil, zum Beispiel Bacardi Carta Blanca. Wenn Sie einen anderen Geschmack möchten, ersetzen Sie den Rum durch Wodka für einen neutraleren Shot oder durch dunklen Rum für eine vollere, karamelligere Note. Es gibt auch Varianten mit Tequila oder Fruchtlikören.
Welche Glasgröße wird für Chupito verwendet?
Ein klassisches Shotglas mit 40 bis 50 ml Volumen. Das Rezept verwendet 30 ml Rum und 10 ml Limettensaft; beim Shaken kommt noch etwas Wasser aus geschmolzenem Eis hinzu, sodass der fertige Shot das Glas füllt.
Muss Chupito eine Kirsche enthalten?
Die Cocktailkirsche gehört zu Chupito und trägt wesentlich zum Erlebnis bei: Der süße Abschluss gleicht die Säure der Limette aus. Der Shot funktioniert auch ohne Kirsche, allerdings fehlt dann ein Teil des typischen Erlebnisses. Am besten isst man sie direkt nach dem Shot.
Wie viel Alkohol enthält Chupito?
In 30 ml Rum mit 40 % Alkohol befinden sich 12 ml reiner Alkohol. In der 40-ml-Mischung aus Rum und Limette entspricht das etwa 30 % des Volumens. Da beim Shaken ungefähr ein weiteres Viertel des Volumens durch Wasser aus geschmolzenem Eis hinzukommt, liegt der fertige Shot bei ungefähr 20 bis 25 % Alkohol. Er enthält rund 10 Gramm reinen Alkohol, also ungefähr eine Standard-Einheit.
Kann Chupito ohne Shaker zubereitet werden?
Ja. Die Zutaten können einfach direkt ins Glas gegeben und mit einem Löffel umgerührt werden. Ein Shaker mit Eis mischt den Drink jedoch besser und kühlt ihn vor allem gründlicher, sodass das Ergebnis frischer schmeckt. Wenn kein Shaker vorhanden ist, funktioniert auch ein Schraubglas mit Deckel gut.
Fazit
Chupito ist ein kleiner Shot mit großer Wirkung: Süße Kirsche, saure Limette und Rum kämpfen in einem einzigen Schluck um Aufmerksamkeit. Die klassische Kombination aus 30 ml weißem Rum, 10 ml Limettensaft und einer Cocktailkirsche ist eine sichere Wahl, aber auch Varianten mit Wodka, Tequila oder Likör sind einen Versuch wert.
Am meisten entscheidet die Qualität der Zutaten. Wählen Sie einen guten Rum und frische Limetten, der Rest dauert nur eine Minute. Weitere Ideen zum Mixen zu Hause finden Sie in unserem Artikel Cocktails zu Hause mixen. Und egal, was Sie zubereiten: Genießen Sie Alkohol in Maßen und nehmen Sie sich Zeit für den Geschmack.