Aperol Spritz

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Aperol Spritz

Aperol Spritz gehört zu den bekanntesten italienischen Aperitifs und gleichzeitig zu den einfachsten Cocktails, die Sie zu Hause zubereiten können. Seine kräftig orange Farbe, die feinen Perlen und der bittersüße Orangengeschmack haben ihn zum Symbol sommerlicher Terrassen von Venedig bis Prag gemacht.

Das Originalrezept besteht aus nur drei Zutaten und einer leicht zu merkenden Zahl: 3-2-1. Nachfolgend finden Sie die genauen Mengen in Millilitern, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie Tipps zur Wahl des Proseccos und des passenden Glases.

Was ist Aperol Spritz?

Aperol Spritz ist ein prickelnder Aperitif aus Aperol, Prosecco und einem Schuss Soda, der gekühlt mit Eis und einer Orangenscheibe serviert wird. Doch was ist Aperol eigentlich? Ein italienischer bittersüßer Likör mit auffälliger orangefarbener Farbe, der 1919 in Padua entstand; er schmeckt nach Bitterorangen, Rhabarber und Kräutern und enthält rund 11 % Alkohol. Spritz-Drinks gehören zu den leichten, alkoholärmeren Getränken, die vor dem Essen getrunken werden, und heute findet man den Aperol Drink in dieser Form auf Getränkekarten auf der ganzen Welt, längst nicht mehr nur in Italien.

Zutaten für Aperol Spritz

Zutaten für Aperol Spritz aus dem Sortiment von svetnapoju.cz – Aperol Aperitivo, Porta Leone Prosecco Superiore DOCG, Thomas Henry Soda und frische Orange auf transparentem Hintergrund.

Tipp: Aperol, Prosecco und Soda für Ihren Spritz können Sie direkt bei uns kaufen – Aperol Aperitivo, Porta Leone Prosecco Superiore DOCG und Thomas Henry Soda. Frische Orange und Eis ergänzen Sie einfach zu Hause.

Die Zusammensetzung eines Aperol Spritz ist minimalistisch, und genau darin liegt sein ganzer Reiz. Das Aperol-Spritz-Rezept basiert auf drei Flüssigkeiten, Eis und einer Scheibe Obst. Für ein Glas benötigen Sie:

  • Aperol – 60 ml

  • Prosecco – 90 ml, idealerweise trocken als Brut oder etwas süßer als Extra Dry

  • Sodawasser – 30 ml, also einen „Schuss“

  • Eis – ein volles Glas mit großen Eiswürfeln

  • Orangenscheibe – zum Garnieren

Das Verhältnis der Zutaten beträgt also 3:2:1 (Prosecco : Aperol : Soda). Zucker, Sirup oder Zitronensaft gehören nicht in das Originalrezept. Wenn Sie in einem Rezept auf zusätzlichen Zucker stoßen, handelt es sich nicht um das klassische Aperol-Spritz-Rezept, sondern um eine gesüßte Variante.

Die Zutaten bieten wir auch gemeinsam in unserem Aperol-Spritz-Drink-Set an: zwei Flaschen Porta Leone Extra Dry Prosecco, einen Liter Aperol und drei Flaschen Thomas Henry Soda. Zu Hause müssen Sie nur noch Eis und Orange hinzufügen.

Aperol Spritz Schritt für Schritt zubereiten

Aperol Spritz Schritt für Schritt zubereiten: Rezeptkarte für Aperol Spritz mit dem Verhältnis 3-2-1, also 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und 30 ml Soda pro Glas.

Wie mixt man einen Aperol Spritz? Die gesamte Zubereitung dauert nur zwei Minuten und Sie benötigen weder einen Shaker noch anderes Barzubehör. Entscheidend sind lediglich die Reihenfolge der Zutaten und ausreichend Eis.

  1. Glas und Eis vorbereiten: Nehmen Sie ein großes Weinglas und füllen Sie es bis zum Rand mit großen Eiswürfeln. Je mehr Eis Sie verwenden, desto langsamer schmilzt es und desto länger bleibt der Drink frisch und kalt.

  2. Prosecco eingießen: Geben Sie zuerst 90 ml gut gekühlten Prosecco ins Glas. Wenn Sie den Schaumwein zuerst eingießen, müssen Sie ihn später nicht durch den dichteren Aperol gießen, sodass der Drink seine Kohlensäure besser behält.

  3. Aperol hinzufügen: Geben Sie 60 ml Aperol dazu. Die kräftige orange Farbe bildet zwischen den Bläschen schöne Schichten, daher warten Sie kurz, bevor Sie zum Löffel greifen.

  4. Mit Soda auffüllen und vorsichtig umrühren: Zum Schluss 30 ml Soda hinzufügen und ein- bis zweimal vorsichtig mit einem Barlöffel umrühren. Zu kräftiges Rühren lässt die Kohlensäure unnötig entweichen.

  5. Mit einer Orangenscheibe garnieren: Geben Sie eine Scheibe frische Orange ins Glas. Die Schale setzt Zitrusöle frei, die den bittersüßen Geschmack von Aperol zusätzlich unterstreichen.

Wenn Sie sich fragen, wie Aperol richtig gemischt wird, ist diese Reihenfolge die ganze Antwort: Eis, Prosecco, Aperol, Soda, Orange.

Das richtige Aperol-Spritz-Verhältnis: 3-2-1

Das richtige Aperol-Spritz-Verhältnis lautet 3-2-1: 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und 30 ml Soda, also drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol und ein Teil Soda. So lässt sich der Spritz besonders zuverlässig jedes Mal gleich zubereiten. Die Zahlen entsprechen außerdem der Reihenfolge, in der die Zutaten eingegossen werden, und lassen sich deshalb leicht merken.

Dasselbe Verhältnis nennt auch die International Bartenders Association (IBA), die den Spritz zu ihren offiziellen Cocktails zählt. Die Mengenverhältnisse spielen tatsächlich eine wichtige Rolle: Zu viel Aperol überdeckt die Kohlensäure, bei weniger Soda wird der Drink süßer. Man stößt auch auf eine ältere Variante, bei der Prosecco und Aperol zu gleichen Teilen gemischt werden; diese Version ist jedoch schwerer und süßer. Verwenden Sie daher das Aperol-Rezept 3-2-1 als Ausgangspunkt und passen Sie den Drink mit der Zeit an Ihren Geschmack an.

So wählen Sie Prosecco und Aperol

Die Qualität des Drinks steht und fällt mit dem Prosecco, da er den größten Anteil ausmacht. Greifen Sie zu Prosecco mit der Bezeichnung Brut (am trockensten) oder Extra Dry (etwas süßer). Beide gehören zu den frischen Schaumweinen mit feiner Säure. Süßere Varianten wie Dry oder Demi-Sec enthalten bereits relativ viel Zucker und lassen den Spritz schnell zu süß wirken. Eine gute Wahl ist zum Beispiel Porta Leone Prosecco Superiore DOCG Extra Dry aus Glera-Trauben. Noch wichtiger als die Marke ist allerdings, dass der Prosecco richtig gut gekühlt ist.

Aperol hat im Originalrezept keinen direkten Ersatz, gehört jedoch zur größeren Familie der bitteren Aperitifs. Es gibt auch Spritz-Varianten, bei denen Aperol durch Campari, Cynar oder Select ersetzt wird. Der Geschmack eines solchen Drinks wird deutlich bitterer und dunkler. Wenn Sie also einen klassischen orangefarbenen Aperol Spritz möchten, bleiben Sie bei Aperol.

Glas, Eis und Garnitur

Aperol Spritz wird in einem großen Weinglas, einem sogenannten Ballonglas, serviert. Das breite Glas lässt sowohl die Kohlensäure als auch das Orangenaroma gut zur Geltung kommen und bietet gleichzeitig ausreichend Platz für viel Eis. Ein schmales Sektglas eignet sich für einen Spritz nicht: Es fasst zu wenig Eis und der Drink erwärmt sich darin schnell.

Sparen Sie auf keinen Fall beim Eis. Das klingt zunächst widersprüchlich, doch mehr Eis kühlt den Drink besser und schmilzt langsamer, sodass sich Ihr Spritz nicht innerhalb weniger Minuten verwässert. Verwenden Sie große Eiswürfel und kein Crushed Ice.

Als Garnitur dient eine Scheibe frische Orange, die direkt ins Glas gegeben wird. Manche fügen zusätzlich eine Olive oder einen Zweig Minze hinzu, das ist jedoch Geschmackssache.

Variationen: Aperol mit Tonic und alkoholfreie Version

Aperol mit Tonic in einem hohen Glas mit Eis, Orangenscheibe und Limettenscheibe – eine leichtere Variante auf einer Terrasse.

Das Grundrezept lässt einige Variationen zu, die sich besonders eignen, wenn gerade kein Prosecco zur Hand ist oder Sie einen noch leichteren Drink möchten.

Aperol mit Tonic: Das Rezept für Aperol mit Tonic ist einfach. Geben Sie 60 ml Aperol in ein Glas mit Eis und füllen Sie mit 120 ml gut gekühltem Tonic Water auf. Das Ergebnis ist bitterer und weniger süß als der Klassiker, aber ebenso erfrischend. Als Garnitur eignet sich wieder eine Orangenscheibe, zusätzlich können Sie gerne eine Limettenscheibe hinzufügen.

Alkoholfreier Aperol Spritz: Die alkoholfreie Variante wird im gleichen Verhältnis gemischt: 90 ml alkoholfreier Schaumwein, 60 ml alkoholfreier Bitter-Aperitif und 30 ml Soda. Die Zutaten finden Sie gemeinsam im Set Not Italian Apero, das einen alkoholfreien Bitter mit Orange, Rhabarber und Enzian, eine alkoholfreie Schaumwein-Alternative und zwei Flaschen Soda enthält. Zubereitung und Garnitur bleiben wie beim Original.

Was passt zu Aperol Spritz?

In Italien gehört der Spritz zum Aperitivo, also zu einem kurzen Treffen vor dem Abendessen, bei dem immer auch etwas zu essen dazugehört. Zum bittersüßen Geschmack passen salzige Snacks am besten: Oliven, gesalzene Mandeln, Chips, Taralli, Focaccia, Prosciutto oder Stücke von Hartkäse. Süße Desserts sollten Sie besser für später aufheben, da sie nicht gut zu einem bitteren Aperitif passen.

Servieren Sie den Drink direkt nach der Zubereitung, solange er kalt und voller Kohlensäure ist. Wenn Sie Spritz für mehrere Personen vorbereiten, sollten Sie ihn nicht im Voraus in einer Karaffe mischen: Der Prosecco verliert sehr schnell seine Perlage. Schneller ist es, die Gläser mit Eis und Orange vorzubereiten und den Drink erst unmittelbar vor dem Servieren einzuschenken.

Geschichte des Aperol Spritz

Das Wort Spritz stammt aus dem Deutschen, genauer gesagt vom Verb „spritzen“: Österreichische Soldaten verdünnten im 19. Jahrhundert im damals habsburgischen Venedig die kräftigen lokalen Weine mit Wasser. Laut den offiziellen Angaben der Marke Aperol entstand der Likör im Jahr 1919, als ihn die Brüder Barbieri im italienischen Padua vorstellten. Lange Zeit blieb er eher eine regionale Spezialität Norditaliens. Weltweite Bekanntheit erlangte der Spritz erst nach 2003, als die Campari Group die Marke übernahm. Die ganze Geschichte des orangefarbenen Likörs erzählen wir in einem separaten Artikel: Aperol: die Geschichte des orangefarbenen Phänomens.

Die häufigsten Fehler bei der Zubereitung

Auch bei einem so einfachen Drink kann einiges schiefgehen, und die meisten Fehler wiederholen sich:

  • Lauwarmer Prosecco. Eine nicht gekühlte Flasche ruiniert den Spritz sofort. Das Eis muss dann die Kühlung übernehmen, schmilzt schnell und verwässert den Drink unnötig.

  • Zu wenig Eis. Einige wenige Eiswürfel schmelzen innerhalb kurzer Zeit und aus dem Spritz wird eine wässrige Limonade. Das Glas sollte voll sein.

  • Zu viel Aperol. Die kräftige orange Farbe verleitet dazu, etwas mehr einzuschenken, doch dadurch gehen Kohlensäure und Frische verloren.

  • Zu kräftiges Rühren. Ein- bis zweimal mit dem Barlöffel umrühren reicht völlig aus, sonst entweicht die Kohlensäure.

  • Ein schmales Sektglas. Es passt nicht genug Eis hinein und der Drink erwärmt sich deutlich schneller.

Wenn Sie das richtige Verhältnis einhalten, die Zutaten gut kühlen und beim Eis nicht sparen, gelingt Ihr Spritz jedes Mal.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist das richtige Verhältnis für Aperol Spritz?

Das klassische Verhältnis lautet 3-2-1, also 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und 30 ml Sodawasser pro Glas. In Teilen bedeutet das drei Teile Prosecco, zwei Teile Aperol und einen Teil Soda. Wenn Sie einen bittereren und intensiveren Drink bevorzugen, geben Sie etwas mehr Aperol hinzu; für eine frischere und weniger süße Variante können Sie etwas mehr Prosecco verwenden.

Welcher Prosecco eignet sich für Aperol Spritz?

Am besten eignet sich Prosecco mit der Bezeichnung Brut oder Extra Dry, also aus dem trockeneren Bereich der Skala. Süßere Typen wie Dry oder Demi-Sec enthalten Restzucker, der den Spritz unnötig süß macht – und das wäre bei einem bittersüßen Drink schade. Die Marke ist nicht entscheidend; wichtiger sind der trockene Stil und vor allem eine gute Kühlung.

Wie macht man Aperol Spritz ohne Alkohol?

Die alkoholfreie Variante gelingt im gleichen Verhältnis wie der Klassiker: 90 ml alkoholfreier Schaumwein, 60 ml alkoholfreier Bitter-Aperitif und 30 ml Soda. Zubereitung und Garnitur bleiben gleich, lediglich der Alkohol wird weggelassen. Den alkoholfreien Bitter und den alkoholfreien Wein für diese Variante finden Sie bei uns gemeinsam in einem Set.

Wie viel Alkohol enthält Aperol Spritz?

Ein fertiger Aperol Spritz enthält ungefähr 8 % Alkohol. Sowohl Aperol als auch Prosecco liegen bei etwa 11 %, und da der Drink mit Soda und schmelzendem Eis verdünnt wird, sinkt der Alkoholgehalt weiter. Genau deshalb gehört er zu den leichteren Cocktails und eignet sich gut als Aperitif vor dem Essen.

Kann man Aperol Spritz mit Tonic statt Prosecco zubereiten?

Ja, Tonic ist ein häufiger Ersatz für Prosecco, wenn gerade kein Schaumwein zur Hand ist oder Sie einen frischeren Drink möchten. Geben Sie 60 ml Aperol in ein Glas mit Eis und füllen Sie mit 120 ml gekühltem Tonic Water auf. Das Ergebnis ist bitterer und weniger süß als der Klassiker, aber genauso erfrischend.

Fazit

Einen Aperol Spritz können Sie in zwei Minuten zubereiten. Die häufigsten Fehler sind ein falsches Mischverhältnis, warmer Prosecco oder zu wenig Eis. Halten Sie sich an das Verhältnis 3-2-1, also 90 ml Prosecco, 60 ml Aperol und 30 ml Soda, geben Sie reichlich Eis ins Glas und verwenden Sie gut gekühlten trockenen Prosecco.

Wenn Sie Ihre Hausbar auffüllen möchten, finden Sie bei uns Aperol, Prosecco und Soda sowie Zutaten für Dutzende weitere Mixgetränke. Zum Wohl, genießen Sie verantwortungsvoll und in guter Gesellschaft.

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